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Remis nach Chancenwucher

JFV Bremerhaven U17 – SV Werder III 2:2 (1:1)

Nach sieben Siegen in Folge gab es nunmehr ein Unentschieden gegen kampfstarke Werderaner. Hauptgrund für die Punkteteilung war das Auslassen vieler Großchancen und eine verschlafene erste Halbzeit. In den ersten 40 Minuten verpassten Steffen Allers, David Miller und Sebastian Jark drei Hochkaräter. Zudem war fast jede Standardsituation brandgefährlich. Trotzdem sollte das 0:1 auf der anderen Seite fallen, was zu einer insgesamt fehlerhaften ersten Halbzeit passte. Werder konterte mehrfach aussichtsreich. Eine scharfe Hereingabe wurde von Philipp Kück unglücklich ins eigene Tor abgefälscht (35.). Im Anschluss wurden die Angriffe wütender. Ein sauber durchgespielter Angriff über David Miller erreichte Basti Jark, der freistehend den Ball im leeren Tor nicht unterbrachte. Bei seinem zweiten Versuch wurde er regelwidrig von den Beinen geholt. Julius Pape verwandelte den Elfer zum Ausgleich (40.). Halbzeit.

Die zweite Halbzeit war geprägt von vielen Angriffen bzw. Abschlüssen unserer U17. Mit Jari Ley kam mehr Sicherheit ins Spiel. Miller, Urban, Cordts und Jark prüften den grün-weißen Schlussmann, der sich als Teufelskerl erwies. Legel zeigte mehrere Glanzparaden und kann mit der Note 1 beurteilt werden. Auch im zweiten Durchgang waren die Eckstöße ein Chancengarant – leider ohne Erfolg. Insbesondere Phil Kück hatte mehrfach Pech mit seinen Versuchen. Bei der dicksten Werder-Chance zeigte sich Pepe Haedke hellwach und parierte gegen den heranstürmenden Angreifer sehenswert (54.). Fast wäre der Spielverlauf auf den Kopf gestellt worden. In der 61. Minute schien der Bann dann gebrochen. Das längst überfällige Tor erzielte Lasse Cordts nach Flanke von Miller. Ein schöner Treffer. Leider war die Freude von kurzer Dauer. Der sonst umsichtige Schiedsrichter Peters gab einen unberechtigten Freistoß am 16er-Eck, welcher nach Hereingabe auch noch schlecht verteidigt wurde. Werders Chukwu war das alles egal. Er köpfte zum späteren Endstand ein (65.).

Im Anschluss gab es weitere dicke Möglichkeiten. Nihat Atilgan, Miller, Ley und Cordts verpassten mehrfach das Siegtor. Legel war nicht mehr zu überwinden.

„Wir haben keine gute 1. Halbzeit gespielt, das Tempo nicht hochgehalten und zu viele leichte Fehler gemacht. Die zweite Halbzeit hat mir gut gefallen. Da ist den Jungs nur die Chancenverwertung vorzuwerfen. Ab und zu ist es auch ganz gut, wenn man mal für seine Schläfrigkeit in Halbzeit 1 bestraft wird. Wir haben immer noch alles in der eigenen Hand. Deswegen ist das Remis kein Beinbruch und als Warnschuss vielleicht sogar nützlich“ sieht Saša Pinter auch Positives in der Punkteteilung.

 

 

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