Interview mit den U17-Trainern Joshua von-Glahn und Dennis Thermer

Wie zufrieden seid ihr mit dem Verlauf der Hinserie bzw. Winterrunde? 

Wie sicherlich bei jeder Mannschaft gibt es viele positive, wie aber auch negative Eindrücke. Im Vordergrund stand in der vergangenen Serie die Weitentwicklung des einzelnen Spielers, um im Kollektiv erfolgreiche Ergebnisse zu erzielen. Dies ist uns über weite Strecken gelungen, insbesondere bei den Akteuren des Jahrgangs 2003. Ebenso ist der Zusammenhalt im Team hervorzuheben! Wir sind in den Sommer mit einem Kader von 24 ambitionierten Kickern gegangen und werden dies auch in 2019 tun. Leider ist es uns nicht gelungen, in wichtigen Spielsituation die richtigen Entscheidungen zu treffen. Dies hat uns wichtige und fehlende Punkte in der Endabrechnung gekostet. Aus diesen Fehlern müssen wir lernen, um am Ende nicht wieder auf den maximalen Erfolg verzichten zu müssen. Gerade Spieler mit Leader-Qualitäten haben sich in dieser Serie des Öfteren verletzt, hier müssen wir bei der individuellen Trainingssteuerung etwas mehr Rücksicht nehmen, um wöchentlich aus dem Vollen schöpfen zu können.

 

Habt ihr Erkenntnisse gewonnen, die euch in der Rückrunde helfen können, um die sportlichen Ziele zu erreichen? 

Wie bereits erwähnt, überwiegen die positiven Eindrücke. Wir waren, auch wenn wir es am Ende nicht selber in der Hand hielten, bis zum letzten Spieltag im Meisterschaftsrennen. Alle Spieler haben in den unterschiedlichen Bereichen einen weiteren Schritt gemacht, dies stimmt uns positiv. Natürlich helfen uns die Begegnungen aus der Winterserie, um sich auf den jeweiligen Gegner einstellen zu können. Hier gilt es die Schwächen auszunutzen und deren Stärken frühzeitig zu unterbinden. Der Erfolg muss im Vordergrund stehen! In der vergangenen Spielzeit haben wir zu oft versucht, schwierige Situation spielerisch zu lösen und haben somit entweder den Gegner aufgebaut und zu Großchancen verholfen. Weiterhin müssen wir, ganz besonders im letzten Drittel, zielstrebiger und effektiver werden. Wir haben aus vielversprechenden Aktionen zu wenig gemacht, gerade im Überzahlspiel waren wir zu schlampig. Das müssen wir verbessern.

 

Welche Highlights gibt es im Jahr 2019 und wann startet die Mannschaft wieder ins Training? 

Auch wenn wir Trainer nicht die größten Fans vom Budenzauber sind, genießen die Jungs die Zeit in der Halle. Wir haben Jahresübergreifend insgesamt 9 Hallenturniere angenommen, soviel wie nie zuvor. Hiermit wollen wir natürlich die Jungs im Rhythmus halten und weiterhin Spaß am Fußball vermitteln. Der ein oder andere Akteur wird Ole Aldag und sein Trainerteam mit nach Menorca begleiten. Dies zeigt natürlich auch den Zusammenhalt und die Geschlossenheit innerhalb des gesamten JFVs. Wir werden auch 2019 außerhalb des Platzes viele Aktivitäten anbieten. In der Vergangenheit haben wir zusammen genächtigt, gegrillt, gefrühstückt oder uns in der Fight Fabrik quälen lassen, dies werden wir sicherlich auch wieder in den kommenden 6 Monaten anbieten. Absolutes Highlight soll natürlich das Aufstiegsspiel in die Regionalliga gegen den JFV Bremen im Juni werden. Auf dieses Ziel hin werden wir hart arbeiten.

 

Gibt es personelle Veränderungen?

Nein. Wir haben uns vor der Saison gemeinsam mit Sören Aldag dazu entschlossen, den großen Kern der Mannschaft aus Spielern aus den eigenen Reihen zusammenzustellen und punktuell zu verstärken. Das dieser Weg der Richtige war, haben die meisten Resultate in der Winterserie gezeigt. Es freut uns, dass alle Spieler unseren Weg auch in 2019 gehen wollen.

 

Gebt uns einen kleinen Einblick in die Arbeit der Trainer, wer hat welche Aufgaben, wie läuft die Zusammenarbeit? 

Nach zweieinhalb Jahren Zusammenarbeit haben sich die einzelnen Abläufe natürlich automatisiert. Dennis kümmert sich größtenteils um die organisatorischen Angelegenheiten, den athletischen + konditionellen Bereich. Auch die individuellen technischen Eigenschaften, wie zum Beispiel Passspiel, werden oft von Dennis geleitet. Joshua kümmert sich in den meisten Fällen um den Mannschaftstaktischen Bereich, den Standards und den Torabschluss. Wobei es in unserer Arbeit keine festen Zuordnungen gibt. Diese Strukturierungen haben sich über die Zeit so herauskristallisiert. Die taktische Ausrichtung, Aufstellung, Pressing Zonen etc. werden oft erst nach Eindrücken der Trainingswoche gemeinsam besprochen, ausgearbeitet und beschlossen. Hier sind wir natürlich nicht immer einer Meinung, können unsere Entscheidung aber jederzeit unseren Spielern begründen. Bereits nach den Spielen analysieren wir die 80 Minuten und bereiten Schwerpunkte für die kommende Trainingswoche vor. Wir hinterfragen uns oft und setzten immer wieder neue Reize, um auch im Wettkampf variabel agieren zu können.

Wo wir uns sicherlich noch verbessern können, ist die Informationsweitergabe vor und nach den Spielen an Presse, Funk und Fernseh. Aber daran arbeiten wir.

 

Wie kann folgender Satz fortgesetzt werden?
Im Juni 2019 ………….

Möchten wir alle Familienmitglieder, Freunde und Förderer des JFVs bitten, uns nach Bremen zum Aufstiegsspiel zu folgen und uns zu unterstützen, damit wir uns im selben Monat die Kaderplanung und Vorbereitungsphase für die Regionalligasaison 2019/2020 vornehmen können 😉

 

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