Im „gallischen“ Dorum zeigten drei Tage lang die U14-Nachwuchskicker ihr Können auf dem Kunstrasenplatz im Sporthotel, das sein zehnjähriges Jubiläum feierte und es beim 10. Rave- & Bosch-Cup laut Geschäftsführer Fat Gjikolli „richtig hat krachen lassen“.

Dass sich das Sporthotel gemeinsam mit Turnierorganisator Ole Aldag in der vergangenen Dekade einen Namen gemacht hat, zeigt die Teilnahme des Nachwuchses vom FC Liverpool. Da die „Reds“ Probleme mit ihren Flugzeiten hatten, mussten die für Freitagabend geplanten Partien auf den Sonnabend verlegt werden. Die Engländer trafen erst in der Nacht zu Samstag um drei Uhr ein und mussten bereits um 10.48 Uhr gegen den Aalborg BK aus Dänemark antreten – und verloren ihre Auftaktpartie mit 2:4. Zuvor hatte der gastgebende JFV Bremerhaven mit 1:9 gegen den späteren Turniersieger Bayer 04 Leverkusen verloren.

Die Seestädter zogen sich gegen die Topteams RB Leipzig, Werder Bremen und Aalborg BK gut aus der Affäre und belegten dank der besseren Tordifferenz den sechsten Platz vor dem TSV Hartberg aus Österreich. Dessen Trainer Christian Herbst zeigte sich begeistert von der Organisation: „Wir sind damals mit der U9 angefangen und kommen jetzt schon zum vierten Mal nach Dorum, da wir uns hier sehr wohl fühlen. Ich bin begeistert vom Niveau der Kicker. Für mich ist wichtig, dass wir Leistungsfußball ohne Druck aufbauen und die Jugendlichen ausbilden und formen. Nur so können sich Nachwuchstalente weiterentwickeln. Aber Mentalität, Wille und Einstellung müssen stimmen und von den Eltern unterstützt werden. Der eine oder andere Spieler hat es schon in unseren Profikader geschafft, der seit acht Jahren mit dem kleinsten Budget in der Bundesliga spielt. Wir sind stolz, dass wir uns hier als kleiner Verein präsentieren können – auch wenn wir nur ein kleiner Fisch an der Nordseeküste sind.“

Das Eröffnungsspiel gewannen seine Kicker gegen den JFV Bremerhaven mit 2:0; das Rückspiel entschieden die Seestädter mit dem gleichen Ergebnis für sich und zogen sich auch gegen den FC Liverpool gut aus der Affäre. Nach der knappen 1:2-Hinspielniederlage erkämpften sie sich ein 1:1 im Rückspiel. Beim 1:6 am Freitagabend gegen Werder Bremen war für Geschäftsführer Fat Gjikolli mehr drin, der selbst einst für Werder gespielt hatte. „Nach der 1:0-Führung haben die Jungs zwei schnelle Gegentore bekommen und dann ein bisschen die Köpfe hängen lassen. Das war schade. Ansonsten hat sich der JFV mit dem Trainertrio Yannik Freye, Leon Palloks und Kevin Wettering gut präsentiert. Wir sind sehr zufrieden, da mit Moderator Kristian Klemens, dem Livestream, der Soundanlage und den Schiedsrichtern alles perfekt funktioniert hat. Ein, zwei Stellschrauben können wir noch verbessern – das klären wir intern. Der große Aufwand zum Jubiläum hat sich gelohnt. Leider ist der Budenzauber schon wieder vorbei“, so der 24-Jährige, der seine Fußballstiefel nach Knieproblemen an den Nagel hängen musste.

Eventmanager Ole Aldag war am Montagmorgen sogar ein wenig traurig: „Das war ein überragendes Jugendturnier – vom Niveau her das Beste, was wir in den vergangenen zehn Jahren organisiert haben. Alle Teams haben sich äußerst fair verhalten und großartigen Jugendfußball gezeigt. Danke an die treuen Sponsoren, die uns unterstützt haben.“

Der SV Werder Bremen wurde mit 23 Punkten hinter Bayer 04 Leverkusen (30) und RB Leipzig (28) Dritter. Die Dänen aus Aalborg (21) sicherten sich vor den „Reds“ (12) Platz vier.

Ex-Werder-Profi Frank „Otze“ Ordenewitz zeigte sich angetan vom Turnier: „Es gibt nur wenige Nuancen zwischen den Teams. Es macht Spaß, das Turnier zu beobachten. Hut ab vor Liverpool, was sie nach der späten Ankunft geleistet haben. Aber das kennt man ja – die Engländer sind hart. Ich scoute seit 20 Jahren für Werder, mache es aber erst seit einem Jahr wieder intensiv. Deshalb ist so ein Turnier eine Pflichtaufgabe für mich. Der JFV Bremerhaven macht eine sehr gute Jugendarbeit und hat sich gut verkauft.“ Der zweifache A-Nationalspieler trug 1987 gegen Brasilien und Argentinien das deutsche Trikot und erzielte für Werder Bremen 37 sowie anschließend für den 1. FC Köln 30 „Buden“.

Am Ende übergaben Geschäftsführer Michael Bösch und Moderator Kristian Klemens den Siegerpokal an Bayer 04 Leverkusen. Zudem wurden Kasimir Kanahl (RB Leipzig) als bester Torhüter sowie die vier besten Spieler des Turniers – Liam Lovendahl Knudsen (Aalborg BK), Justin Safenreder und Malte Bohlen (Bayer 04 Leverkusen) sowie Mikko Cassens (SV Werder Bremen) – ins Fünfer-Allstar-Team 2025 nominiert.

„Das war von uns ein gutes Turnier. Ich konnte jeweils neun Akteure in der Hin- und Rückrunde einsetzen, sodass alle 18 Spieler sich präsentieren konnten. Nun freuen wir uns vom 9. bis 11. Januar 2026 auf das Hallenturnier in Österreich beim TSV Hartberg. Dort durften wir in diesem Jahr gegen Bayern München und den FC Chelsea ran.“, so Trainer Yannik Freye.

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