Mit großer Unterstützung fährt die U16 trotz dreimaligen Rückständen einen Sieg ein

In der Zweiten Halbzeit wieder ein Spiel gedreht

“Was für ein Spiel. Unser großer Kampfgeist und Zusammenhalt hat uns heute den Sieg gebracht”, erzählt der kurz vor Schluss eingewechselte Jan Kwauka. 

“Dass wir nach dreimaligem Rückstand zur Pause die zweite Halbzeit so dominieren, war echt klasse”, entgegnete Jermain Pohlmann, der nach schwacher erster Halbzeit eine starke zweite Hälfte spiele und den zweiten Elfmeter rausholte. 

Ein verrücktes Spiel sahen die 30 mitgereisten Fans des JFV Bremerhaven. Späte Anreise, weil es Probleme mit dem Bus gab. Und einen Schiedsrichter, der wie die U16, nicht seinen besten Tag hatte. 

Eigentlich fing alles gut an. Gleich in den ersten 2. Minuten hatte die U16 zwei gefährliche Ecken. Leider brachten die Kopfbälle keinen Erfolg. 

Dann der Schock. Ein unberechtigter Freistoß, in der 3. Minute, landete zum 1:0 für Werder im linken Eck bei Julius Tiedemann im Tor. Hier war die Mauer schlecht gestellt. 

In der 6. Minute schoss Laurin Kimmich aus 16 Meter knapp übers Tor. Elias Klassen hatte zwei Gegenspieler ausgespielt und auf Laurin Kimmich geflankt. 

Das 1:1 viel in der 9. Minute. Max Rogge spiele einen schönen Diagonalball auf Fabrice Bär. Dessen Flanke landete bei Kiano Casanova. Der schloss aus 17 Meter ab. Der abgefälschte Schuss landete unhaltbar im Werder Tor. 

In der 19. Minute landete ein abgefälschter Schuss von Werder unhaltbar bei Julius Tiedemann im Tor. 

Das 2:2 fiel in der 22. Minute. Bennet Zychla verwertet einen Abpraller von Elias Klassen.

Wer jetzt dachte das Spiel in Richtung JFV U16 kippen würde sah sich getäuscht.

Denn das 3:2 fiel nach einem Konter in der 26. Minute erneut für Werder Bremen III. Werder spielte über deren rechte Seite. Nach einem Zweikampf landete der Ball im Aus. Werder spielte weiter und der JFV hörte auf, im guten Glauben, der Schiedsrichter würde pfeifen. Das passierte nicht und Werder machte das 3:2. 

In der 29. Minute hatte Kinos Casanova die große Chance zum 3:3 Ausgleich. Leider verschoss er den Handelfmeter. 

Bis auf einen Distanzschuss aus 30 Metern von Bennet Fürst passierte nicht mehr viel. Es ging in die Pause.

Die Halbzeitansprache zeigte Wirkung. Eine Systemumstellung und ein Wechsel zeigte gleich die richtige Wirkung. In der zweiten Halbzeit lief Angriff auf Angriff auf das Tor der Bremer. Jede Torchance hier erwähnen würde den Rahmen sprengen.

Nach schöner Vorarbeit, vom wieder guten Laurin Kimmich, zeigte Bennet Zychla seine Torjägerqualitäten. Er machte ganz überlegt das 3:3 in der 48. Minute.

Vier weiter große Chancen hatte der JVF in dieser Phase. Sie schafften es nicht, den Ball im Werder Tor unterzubringen.

Lange musste der Anhang des JFV auf das vorendscheide 3:4 warten. In der 67. Minute setzte sich Jermain Pohlmann auf der linken Seite gegen seinen Gegenspieler durch und lief in den Sechzehner. Hier konnte er nur noch mit einem Foul gestoppt werden. Wieder schnappte sich Kiano Casanova den Ball. Dieses Mal sollte es aber besser laufen. Er verwandelte sicher zum 3:4.

Weitere Chancen durch Anton Lehmann, Daniel Shkrebko, Bennet Zychla und Laurin Kimmich wurden zum Teil leichtsinnig vergeben.

Glück hatte dann Kiano Casanova, als er in der 70. Minute, nach Vorarbeit von Laurin Kimmich, den Ball in den Sechzehner flanken wollte. Der Ball wurde allerdings immer länger und länger und landet hinter dem Bremer Torwart im Tor. Das war die endgültige Entscheidung.

Der JFV spielte es konzentriert zu Ende und lies Werder keine Chance, um noch eine Schlussoffensive zu starten.

„Es war sicherlich nicht unser bestes Spiel. Aber wie die Jungs in schwierigen Situationen zusammengehalten haben und eine „jetzt erst recht“-Mentalität entwickelt haben, hat uns Trainer schon beeindruckt. Spielerisch geht sicherlich mehr. Heute ging es aber darum, das Spiel zu gewinnen. Das haben wir gemacht“, resümierte Co Trainer Oliver Rimpler nach dem Spiel.

„Wieder haben wir in der zweiten Halbzeit ein Spiel gedreht. Jetzt kommt uns die gute Trainingsarbeit zugute. Kompliment an die Jungs. Zweite Halbzeit war Werder nicht einmal in unserem Sechzehner. Unser Torwart Julius hatte nur Ballkontakte, wenn wir ihn angespielt haben“, ergänzt Co-Trainer und Videospezialist Max Janssen.

Auf die Frage, wer ein Sonderlob nach der Partie bekommt, antwortete Dennis Polit:“ Es wäre einfach zusagen, Kiano Casanova oder Bennet Zychla mit 3 bzw. 2 Toren. Zugleich wäre es aber unfair, da wir gerade in der zweiten Halbzeit eine geschlossene Mannschaftsleistung gesehen haben.

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